Philosophie Lexikon der Argumente

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Lernen: das Erwerben der Fähigkeit, Beziehungen zwischen Zeichen, Symptomen oder Symbolen und Gegenständen herzustellen. Dazu gehört auch z.B. das Wiedererkennen und Erinnern von Mustern, Ähnlichkeiten, Sinneswahrnehmungen, Selbstwahrnehmung usw. Beim Lernen wird im Idealfall die Fähigkeit erworben, Verallgemeinerungen auf zukünftige Fälle anzuwenden. Siehe auch Wissen, Wissen-wie, Kompetenz.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 690ff
Lernen/DennettVsPinker: kein "Vielzweckvorgang" (Menschen haben ganz andere Symbole als Tiere.) Aber Menschen besitzen außerordentlich viele einzelnen Apparate für spezielle aufgaben, dass man das Lernen oft als medien-und inhaltsneutrale Gabe der Nichtdummheit betrachten kann.
II 102ff
Skinnersche Geschöpfe: "Wo das ererbte Verhalten aufhört, setzt die ererbte Wandelbarkeit des Konditionierungsprozesses ein". Beim zweiten Versuch wird die verstärkte Version gewählt.
Poppersche Geschöpfe/Dennett: Ihre innere Umwelt ist ein Abbild der Außenwelt. (Auch berichtete fremde Erfahrung).
Auch eine Pilotenausbildung, bei der man einfach ein Buch läse, wäre Poppersch. Aber das wäre doch besser als einfaches Drauflosprobieren am Himmel!.
Mensch/Dennett: ist sowohl ein Skinnersches, ein Darwinsches, aber auch ein Poppersches Geschöpf. Aber damit unterscheidet er sich gar nicht von den meisten Tieren!
Def gregorianisches Geschöpf/Dennett: profitieren von den Erfahrungen anderer, indem sie die Erkenntnisse nutzen, welche die von anderen erfundenen geistigen Werkzeuge verkörpern. Diese verbessern sowohl den Erzeuger als auch den Prüfenden.

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

> Gegenargumente gegen Dennett



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017