Philosophie Lexikon der Argumente

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Lernen: das Erwerben der Fähigkeit, Beziehungen zwischen Zeichen, Symptomen oder Symbolen und Gegenständen herzustellen. Dazu gehört auch z.B. das Wiedererkennen und Erinnern von Mustern, Ähnlichkeiten, Sinneswahrnehmungen, Selbstwahrnehmung usw. Beim Lernen wird im Idealfall die Fähigkeit erworben, Verallgemeinerungen auf zukünftige Fälle anzuwenden. Siehe auch Wissen, Wissen-wie, Kompetenz.
 
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I 226
Lernen/Evolution/Pinker: Lernen führt zur Evolution angeborener Fähigkeiten, aber nicht dazu, dass alle Fähigkeiten angeboren sind. - ((s) Angeboren/(s): alles was durch Evolution hervorgebracht wurde, ist angeboren, sonst folgt der Adaptionismus.)
I 226~
Baldwin-Effekt/Pinker: geht von der Vermutung aus, dass Lernen die Evolution so lenkt, dass es nach lamarckistischer Evolution aussieht. - Durch die Lernfähigkeit ändert sich das Problem der Evolution - statt blindlings die Nadel im Heuhaufen zu suchen, sagt einem nun etwas, wann man in die Nähe kommt
I 229
Lernen/Pinker: Lernen ist nicht assoziativ. - Bsp Junge Zugvögel prägen sich den Sternenhimmel samt Rotation ein.- Tiere berechnen Kalorienverbrauch bei der Jagd im Revier.

Pi I
St. Pinker
Wie das Denken im Kopf entsteht München 1998

> Gegenargumente gegen Pinker



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017