Philosophie Lexikon der Argumente

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Logik: die Lehre von der Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit von Relationen zwischen Aussagen und damit der Gültigkeit der Zusammensetzungen dieser Aussagen. Insbesondere geht es darum, ob Schlüsse aus bestimmten Vorgaben wie Prämissen oder Vordersätzen erhalten werden können. Logische Formeln sind zunächst nicht interpretiert. Erst die Interpretation, d.h. die Einsetzung von Werten, z.B. Gegenständen anstelle der freien Variablen macht die Frage nach ihrer Wahrheit sinnvoll.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Brandom I 494
Logik/Dummett: pro weite Sicht: die Ableitbarkeitsrelation ist entscheidend, nicht Theoreme. - Gültigkeit anhand von vorgängigen Mengen von Multiwerten - d.h. synthetische, nicht analytische (aus Begriffsbedeutung) Anwendung des Apparats - nicht formale assertionale Gültigkeit sondern formale inferentielle Gültigkeit.
I 495
Brandom: pro Ausweitung auf materiale Inferenzen.

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Dummett
> Gegenargumente zu Logik



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.05.2017