Philosophie Lexikon der Argumente

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Logik: die Lehre von der Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit von Relationen zwischen Aussagen und damit der Gültigkeit der Zusammensetzungen dieser Aussagen. Insbesondere geht es darum, ob Schlüsse aus bestimmten Vorgaben wie Prämissen oder Vordersätzen erhalten werden können. Logische Formeln sind zunächst nicht interpretiert. Erst die Interpretation, d.h. die Einsetzung von Werten, z.B. Gegenständen anstelle der freien Variablen macht die Frage nach ihrer Wahrheit sinnvoll.
 
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I 108
Logische Prozedur/Geach: ist nicht linguistisch, sondern sollte als eine Funktion betrachtet werden. Argumente und Werte müssen jeweils eine bestimmten Kategorie angehören.
Bsp Negation ist eine logische Prozedur.
Satznegation: hat Sätze als Argumente und Werte
Prädikatnegation: hat Prädikate als Argumente und Werte.
Einsetzen: des Namens "Peter" als logisches Subjekt ist selbst eine logische Prozedur: hat ein einstelliges Prädikat (non-place predicable) als Argument und liefert einen Satz als Wert. usw.
Das zeigt schon, wie logische Prozeduren definiert werden können:
"P wird für Q in E' eingesetzt, sodass man E erhält", heißt:
"Es gibt einen Ausdruck E'' der der Wert von P für das Argument E ist und E' ist der Wert von Q für E'' als Argument".

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017