Philosophie Lexikon der Argumente

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Meinen: die Absicht einer Sprecherin, mit ihren Worten, Gesten oder Handlungen sich in einer für andere erkennbaren Weise auf einen Gegenstand, eine Eigenschaft eines Gegenstands oder eine Situation zu beziehen. Aus dem Meinen zusammen mit der Situation sollen Hörer die Bedeutung der verwendeten Zeichen erkennen können.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 2
Meinen/Bedeuten:
A. aus Bedeuten folgt eine Tatsache (aber nicht ein Name)
Bsp "Diese Flecken bedeuten Masern".
Bedeuten/Meinen: andere Fälle:
B. aus Bedeuten folgt keine Tatsache:
I 3
Bsp Dreimal Läuten bedeutet: der Bus ist voll. Aber heute ist er gar nicht voll.
hier kann man nicht sagen, dass es keine Masern waren, obwohl die Bedeutung so war -
I 90ff
Meinen/Konvention/Sagen/Grice: es soll für die Wahrheit notwendig und hinreichend sein, dass "S meinte" dass p" auch wenn es für S sagte, dass p" nicht hinreicht.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Gri I
H. Paul Grice
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Hg. Georg Meggle Frankfurt/M. 1993

> Gegenargumente gegen Grice



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.08.2017