Philosophie Lexikon der Argumente

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Meinen: die Absicht einer Sprecherin, mit ihren Worten, Gesten oder Handlungen sich in einer für andere erkennbaren Weise auf einen Gegenstand, eine Eigenschaft eines Gegenstands oder eine Situation zu beziehen. Aus dem Meinen zusammen mit der Situation sollen Hörer die Bedeutung der verwendeten Zeichen erkennen können.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 49
Meinen: nicht primär intentional, nicht ohne wahrnembare Handlung.
II 203
Meinen/Searle: wir definieren das Meinen (und mithin sprachliche Bedeutung) durch Intentionalitätsformen, die nicht an sich sprachlich sind - Philosophie des Geistes: analysiert semantische Begriffe mit tieferliegenden psychologischen Begriffen. > Grice.
II 204
Meinen/SearleVsGrice: Handlung und intentionale Zustände sollen Bedeutung und Meinen definieren - VsGrice: verwendet Absicht, Überzeugung , Wunsch unanalysiert. - Searle: Meinen ist eine Form der Intentionalität - wie Grice: Meinen soll Wirkung erzielen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

> Gegenargumente gegen Searle



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.07.2017