Clarence Irving Lewis über Mengen – Philosophie Lexikon der Argumente

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Mengen: Zusammenfassung von Gegenständen in Bezug auf eine Eigenschaft. In der Mengenlehre werden Bedingungen für die Bildung von Mengen aufgestellt. Im Allgemeinen werden Mengen von Zahlen betrachtet. Alltägliche Gegenstände als Elemente von Mengen sind Sonderfälle und werden Urelemente genannt. Mengen sind im Gegensatz zu z.B. Folgen nicht geordnet, d.h. es ist keine Reihenfolge für die Betrachtung der Elemente festgelegt. Siehe auch Elementrelation, Teilmengen, Mengenlehre, Axiome.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
IV 40
Menge/Lewis: Mengen sind Nicht-Individuen - aber Welten können Individuen sein.
IV 196
Menge/Objekt/Lewis: nicht alle Mengen können Dinge sein - sonst wäre ein Ding größer als es selbst.
ad V 16
Mengen/(s): Mengen mit Nicht-Zahlen als Elementen: - Mengen von möglichen Welten - diese sind nicht geordnet wie Zahlen.
Stalnaker: dieser fasst die Auswahlfunktion f(A,i) als "einziges Element" einer Menge auf. - Im Gegensatz zu Lewis: dieser betrachtet die ausgewählte Menge als die Menge selbst. - Unterscheidung Menge/Element/(s): bei Zahlen so nicht möglich, denn die Menge {0,1}, die der Zahl 1 entspricht, hat kein "einziges Element".
FregeVs: 0 ist Teilmenge, kein Element.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LW I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 17.07.2018