Philosophie Lexikon der Argumente

 
Mereologie: befasst sich mit dem Verhältnis von Teilen und Ganzem und systematisiert die Relationen, die zwischen ihnen bestehen können. Ein Merkmal der Mereologie gegenüber der Mengenlehre ist der gleiche ontologische Status von Teilen und Ganzen in der Mereologie im Gegensatz zum ungleichen Status von Menge und Element in der Mengenlehre. Damit können Paradoxien vermieden werden, wie sie z.B. mit der Allklasse oder Allmenge auftreten. Siehe auch Teil-von-Relation, Russellsche Paradoxie, Transitivität, Extensionalität, Summe.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Simons I 187
Chisholm/Mereologie/Simons: Chisholms Mereologie ist eher auf dem Grundbegriff "‹‹" ("echter Teil") statt auf "‹" ("echter oder unechter Teil") basiert. Außerdem nimmt er nicht die Existenz willkürlicher Summen an.
Er unterscheidet nicht klar zwischen Ausdrücken für zeitliche und nichtzeitliche Teile.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

Si I
P. Simons
Parts Oxford New York 1987

> Gegenargumente gegen Chisholm
> Gegenargumente zu Mereologie

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 19.09.2017