Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Messen, Philosophie: A. Das Problem des Messens wird im Zusammenhang mit Interpretationen der Quantenmechanik diskutiert. B. Der Vergleich D. Davidsons der Zuschreibung von sprachlichen Bedeutungen mit dem Messen wird in anderen Theorien aufgegriffen.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
II VI Vorwort (Putnam)
Messen/Goodman/Putnam: Bsp nennen wir einen Bazillus S-förmig, wenn er unter dem Mikroskop so aussieht. Dann beruht der Begriff nicht auf Beobachtung, ist aber vollkommen projizierbar. Wenn man "ostensiv" abschwächt und den Gebrauch von Instrumenten zulässt, dann ist, wie Goodman aufweist, glau ostensiv definierbar: Man braucht lediglich ein Messinstrument zu bauen, an dem ein rotes Licht aufleuchtet, wenn die Zeit vor t ist, und das Instrument etwas Grünes registriert, oder die Zeit später als t , wenn es etwas Blaues registriert.
Benutzt man ein solches Instrument, kann man sagen, ob etwas glau ist oder nicht, ohne die Zeit zu kennen, indem man nachsieht, ob die Lampe leuchtet. Kritiker könnten einwenden, dass das Instrument in Wirklichkeit die Zeit misst: aber in einem gewissen Verständnis kann man jedes Messinstrument, das innere, sich bewegende Teile enthält, und von diesen Bewegungen abhängt sagen, es enthalte eine innere Uhr. (> Messen)
III 220
Denn was angezeigt oder gemessen wird, ist niemals artikuliert! (Artikuliert: das Gegenteil von dicht).

G I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

G II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

G III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997

G IV
N. Goodman/K. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

> Gegenargumente gegen Goodman



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017