Philosophie Lexikon der Argumente

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Metaphysik: eine Theorie, die den Anspruch hat, jenseits unseres verfügbaren Wissens Fragen zu stellen und Antworten zu geben. Gegen die Metaphysik wird eingewendet, dass selbst für das Stellen von Fragen ein Wissen über die Bedeutungen der verwendeten Wörter erforderlich ist. Dieses Wissen ist nicht gegeben, wenn Erfahrungen oder zumindest Theorien die diese Begriffe verwenden, nicht verfügbar sind. Siehe auch Essentialismus, metaphysische Möglichkeit.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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IV 107
Metaphysisch: ist die Annahme: dass, wenn es eine Tatsache über den intentionalen Zustand gibt, dann ist es diese Tatsache die es macht, ob die Zuschreibung am besten auf die physikalischen Fakten passt.
IV 110
Metaphysisch/Fodor/Lepore: Bsp nicht metaphysisch: ist die Feststellung, dass eine passende Eigenschaft als definierend angenommen wird. - Bsp metaphysisch: die Annahme, dass Rationalität konstituierend für Intentionalität ist. - Bsp dass Erklärungskraft und Einfachheit konstitutiv für Nomologisches ist, ist transzendental. Bsp Davidsons Annahme: das Prinzip der Nachsicht soll in der epistemischen Situation des Interpreten begründet sein. - LewisVsDavidson: intentionale Zuschreibung muss nicht mit Bezug auf die epistemische Situation des Radikalen Interpreten verstanden werden. - Lewis stattdessen: das Prinzip der Nachsicht ist Teil unseres Begriffs der Person.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017