Philosophie Lexikon der Argumente

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Modallogik: Erweiterung der klassischen Logik zu Systemen, in denen auch Möglichkeit und Notwendigkeit ausgedrückt werden können. Verschiedene Ansätze gebrauchen dafür Operatoren zum Ausdruck von „notwendig“ und „möglich“, die je nach Platzierung innerhalb von Formeln Behauptungen von unterschiedliche Stärke gewinnen lassen. Bsp Es gibt einen Gegenstand, der notwendig die Eigenschaft F hat/ Es ist notwendig, dass es einen Gegenstand mit der Eigenschaft F gibt. Die Einführung möglicher Welten macht Quantifikation zum Ausdrücken von Möglichkeit (Es gibt mindestens eine Welt, in der…) und Notwendigkeit (Für alle Welten gilt…) möglich. Siehe auch Operatoren, Quantoren, Vollständigkeit, Reichweite, Mögliche Welten.
 
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I 144
Quantifizierte Modallogik/Stalnaker: ergibt sich nicht einfach aus dem Zusammenfügen von modaler Aussagenlogik und extensionaler Quantorentheorie. - Problem: der Zuwachs an Ausdruckskraft lässt das Leibnizsche Gesetz und die Existenzgeneralisierung (EG) zweifelhaft erscheinen - Probleme: 1. Status von Sätzen - 2. Relation zwischen Individuenbereichen.

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017