Philosophie Lexikon der Argumente

 
Mögliche Welt: eine Entität, über die quantifiziert werden kann, also z.B. ob es eine oder keine mögliche Welt gibt, in der... Es gibt eine Debatte darüber, ob mögliche Welten existieren oder ob sie nur für die Durchführung von Vollständigkeitsbeweisen angenommen werden sollten. Siehe auch Aktualismus, Aktuale Welt, Modallogik, Modaler Realismus, Möglichkeit, Possibilia, Quantifikation.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 41
mögliche Welt/MöWe/Identität/Unterschied/ Unterscheidung/Field: Bsp wir können keine MöWe postulieren, die isomorph zu unserer ist und in der einzig Nixon wie Humphrey (hier) und Humphrey wie Nixon (hier) ist - (Während der ganzen Geschichte).
I 75
MöWe/Lewis: (Counterfactuals, Abschn.4.1): 4-dimensionale Scheiben einer breiteren Realität, wie andere MöWe. Alle zusammen das aktuale Universum - FieldVsLewis - NominalismusVsMöWe: diese sind abstrakte Entitäten) -
I 222
Problem der Quantitäten//MöWe/Field: mit MöWe und Querweltein-Kongruenz könnten wir den Möglichkeits-Operator vermeiden - FieldVs: wir wollte ja gerade die Ontologie der Raumzeit-Regionen vermeiden - MöWe/Field: sind nur heuristisch harmlos.
I 223
MöWe/PdQ/StalnakerVsLewis: (1976): Alternative zu Lewis: Rede von MöWe sollte als Rede über eine Eigenschaft Q verstanden werden, so daß es notwendig ist, daß wenn das Universum Q hat, dann gibt es x*, y*, z*, w* und u*, so daß F(x*, y*, z*, w*, u*) - Problem: wie sollten wir die Querweltein-Kongruenz verstehen? -" die letzteren Vorkommnisse von x* usw. sind beim Vergleich nicht durch Quantoren gebunden - FieldVsStalnaker: Problem: Interpretation des Ausdrucks "räumliche Relation".
II 89
MöWe/Mengen von/Field: was für Mengen von MöWe als Objekte von Geistzuständen relevant ist, ist, daß sie eine Boolesche Algebra formen - Pointe: dann müssen die Elemente selbst gar keine MöWe sein - jede andere Art von Elementen taugen dann genausogut für eine psychologische Erklärung - sie könnten einfach alles sein - Bsp Zahlen - Zahlen: geben aber nicht vor, die Welt zu repräsentieren, wie sie ist - ((s) sie sind also nicht intrinsisch repräsentational).
II 90
Intentionalität/MöWe/FieldVsStalnaker/Field: Witz der MöWe-Auffassung ist die Boolesche Algebra, die Booleschen Relationen, die zwischen MöWe herrschen - Problem: dann ist die leere Menge von MöWe die die Dreiteilung des Winkels enthält eine Teilmenge der Menge der MöWe, in denen Cäsar den Rubikon überquerte - Problem: welche Tatsache macht das? - ohne sie ist der Ansatz sinnlos.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

> Gegenargumente gegen Field
> Gegenargumente zu Mögliche Welten

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.09.2017