Philosophie Lexikon der Argumente

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Namen, Eigennamen, Philosophie: Der Status von Eigennamen ist ein relativ neues philosophisches Problem. S. A. Kripke hat es als einer der ersten in Naming and Necessity (Drei Vorlesungen an der Princeton University 1970, Nachdruck Cambridge, 1980) eingehend behandelt. Gegen die traditionelle Bündeltheorie, nach die Bedeutung von Namen in den Eigenschaften oder zumindest in wesentlichen Eigenschaften ihrer Träger liegt, entwickelt Kripke eine Kausaltheorie der Namen, die letztlich auf eine Taufe im weiteren Sinn zurückgeht. Der springende Punkt ist, dass der Name mit der Person verbunden ist, jedoch nicht verlangt wird, dass die Person irgendwelche darüber hinausgehende Eigenschaften hat. Siehe auch Kausaltheorie, Mögliche Welten, Starrheit, starre Designatoren, Kennzeichnungen.
 
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I 31
Namen/Ontologie/Meixner: "Dass Regensburg an der Donau liegt" ist ein Name für eine sachverhaltsartige Entität. - "Quadratisch zu sein": Name, aber nicht für ein Individuum oder eine sachverhaltsartige Entität, sondern für eine Eigenschaft. (Eigenschaftsname).
a propos I 42
Exkurs/(s):
Eigenschaften/(s): Namen von Eigenschaften sind Ausdrücke mit Bindestrichen: Bsp "Länge-in-Meilen-von-Manhattan - Bsp "mein 176-cm-groß-sein-zu-t0" sind Namen von Eigenschaften - Eigenschaften selbst ohne Bindestrich.
I 71
Gesättigt: Bsp Namen - gesättigte Ausdrücke benennen nur gesättigte Entitäten - Bsp ungesättigte Entität: "Die väterliche Abstammungsrelation".
I 153
Namen: von Sachverhalten und Propositionen: Dass-Ausdrücke - Universalien-Name: bedeutet die Eigenschaft - Name des Begriffs: eben der Begriff (kann nicht besessen werden wie eine Eigenschaft).

Mei I
U. Meixner
Einführung in die Ontologie Darmstadt 2004

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017