Philosophie Lexikon der Argumente

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Naturalismus, Philosophie: Die Auffassung, dass wir die uns begegnenden Phänomene, auch die, die wir für unsere eigensten Zustände halten, als von Naturgesetzen gesteuerte Vorgänge ansehen müssen. Dabei ist ihre Verstehbarkeit nicht garantiert. Siehe auch Natur, Naturalisierte Erkenntnistheorie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Tetens IV 53
NagelVsNaturalismus: für den Naturalismus muß völlig rätselhaft bleiben, warum der Beobachter nicht die mentalen Erlebnisse selbst hat, die er an anderen beobachtet.
Tetens IV 72
NagelVsNaturalismus: die Sprache der Physik würde ihre Bedeutungen ändern, wenn ausschließlich sie zur Beschreibung von Erlebnissen gebraucht würde - TetensVsNagel: gerade nach Nagel soll doch das Erlebte das unmittelbar Gewußte sein.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

N I
Th. Nagel
Das letzte Wort Stuttgart 1999

N II
Th. Nagel
Was bedeutet das alles? Stuttgart 1990

N III
Th. Nagel
Die Grenzen der Objektivität Stuttgart 1991

Te I
H. Tetens
Geist, Gehirn, Maschine Stuttgart 1994

W VII
H. Tetens
Tractatus - Ein Kommentar Stuttgart 2009

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.07.2017