Philosophie Lexikon der Argumente

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Naturalismus, Philosophie: Die Auffassung, dass wir die uns begegnenden Phänomene, auch die, die wir für unsere eigensten Zustände halten, als von Naturgesetzen gesteuerte Vorgänge ansehen müssen. Dabei ist ihre Verstehbarkeit nicht garantiert. Siehe auch Natur, Naturalisierte Erkenntnistheorie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 131
Naturalismus/Popper: die Auffassung, nach der die Methodenlehre eine empirische Wissenschaft ist - z. B. eine Lehre von dem tatsächlichen Verhalten der Wissenschaftler oder ihrer Verfahren kann man naturalistisch nennen.
PopperVsNaturalismus: er bemerkt nicht, dass er Festsetzungen macht, wo er Erkenntnisse vermutet.
I 116
Naturalismus: der Positivismus fasst das Abgrenzungsproblem »naturalistisch« auf: nicht als Frage nach einer zweckmäßigen Festsetzung, sondern als Frage eines sozusagen "von Natur aus" existierenden Unterschiedes zwischen Erfahrungswissenschaft und Metaphysik.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Po I
K. Popper
Objektive Erkenntnis Hamburg 1993

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.11.2017