Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Natürliche Arten, Philosophie: abweichend von der biologischen Definition werden in der neueren philosophischen Diskussion Stoffe wie Gold, Wasser usw. als natürliche Arten bezeichnet. Das geht zurück auf die Weise, in der diese Begriffe eingeführt werden. (Vgl. H. Putnam The meaning of 'meaning'. In Philosophical Papers, Vol. 2 Mind, Language and Reality, Cambridge). Ausgehend von einem primären Aufzeigen wird die natürliche Art als „etwas wie dies hier“ festgelegt. Der springende Punkt hierbei ist, dass zukünftiger Forschung damit keine Grenzen gesetzt sind. So gut wie jede anfänglich zugeschriebene Eigenschaft kann sich als falsche Annahme herausstellen. Siehe auch Einführung, Definitionen, Begriffe.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I 91f
Natürliche Art: Bsp Tomaten sehen so und so aus - Tomate: ist kein Beobachtungsbegriff! - "tomaten-artig: ist ein Beobachtungsbegriff! - Bsp man kann ein Ding sehen und wissen, dass es die Eigenschaft x hat, ohne dass x beobachtbar ist - Bsp Mann/Frau/Chromosomen - unstrukturierter Tomaten-Begriff ("tomatenartig" muss nicht ein Natürliche-Art-Begriff sein - ((s) aber "tomatenartig" kann sehr wohl natürliche Art-Begriff sein, wenn z.B. auf Genstruktur bezogen.)

Pea I
Chr. R. Peacocke
Sense and Content Oxford 1983

> Gegenargumente gegen Peacocke



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017