Philosophie Lexikon der Argumente

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Natürliche Arten, Philosophie: abweichend von der biologischen Definition werden in der neueren philosophischen Diskussion Stoffe wie Gold, Wasser usw. als natürliche Arten bezeichnet. Das geht zurück auf die Weise, in der diese Begriffe eingeführt werden. (Vgl. H. Putnam The meaning of 'meaning'. In Philosophical Papers, Vol. 2 Mind, Language and Reality, Cambridge). Ausgehend von einem primären Aufzeigen wird die natürliche Art als „etwas wie dies hier“ festgelegt. Der springende Punkt hierbei ist, dass zukünftiger Forschung damit keine Grenzen gesetzt sind. So gut wie jede anfänglich zugeschriebene Eigenschaft kann sich als falsche Annahme herausstellen. Siehe auch Einführung, Definitionen, Begriffe.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 402
Natürliche Art/Volkspsychologie/Pinker: um praktisch alles in Arten einzuteilen, brauchen die Menschen nicht die Kenntnis einer Essenz, sondern die Annahme einer verborgenen solchen Essenz: (verborgenes Merkmal) - Bsp wir würden Gold nicht mit anderen Augen betrachten, wenn wir erführen, dass die Ordnungszahl nicht 78 sondern 79 wäre.
Natürliche Art/Darwin: ist kein Idealtyp sondern eine Population.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Pi I
St. Pinker
Wie das Denken im Kopf entsteht München 1998

> Gegenargumente gegen Pinker



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.07.2017