Philosophie Lexikon der Argumente

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Natürliche Arten, Philosophie: abweichend von der biologischen Definition werden in der neueren philosophischen Diskussion Stoffe wie Gold, Wasser usw. als natürliche Arten bezeichnet. Das geht zurück auf die Weise, in der diese Begriffe eingeführt werden. (Vgl. H. Putnam The meaning of 'meaning'. In Philosophical Papers, Vol. 2 Mind, Language and Reality, Cambridge). Ausgehend von einem primären Aufzeigen wird die natürliche Art als „etwas wie dies hier“ festgelegt. Der springende Punkt hierbei ist, dass zukünftiger Forschung damit keine Grenzen gesetzt sind. So gut wie jede anfänglich zugeschriebene Eigenschaft kann sich als falsche Annahme herausstellen. Siehe auch Einführung, Definitionen, Begriffe.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 80
Natürliche Art/notwendige Eigenschaften/Stalnaker: die Merkmale von Kängurus sind empirisch, nicht sprachlich - d.h. aktuale Kängurus spielen eine notwendige Rolle - Pointe: das ist aber nicht hinreichend dafür, dass Kängurus notwendig Kängurus sind.
Bsp Urmeter/Kripke: das Objekt selbst hätte länger oder kürzer sein können - so können aktuale Kängurus die Referenz von "Känguru" festlegen, ohne selbst echte Elemente der Art zu sein.
I 208
Natürliche Art/Starrheit/starr/Stalnaker: Namen und Natürliche-Art-Begriffe sind starr.

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

> Gegenargumente gegen Stalnaker



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017