Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Naturalistischer Fehlschluss: Wird beschrieben als der Fehler, aus dem Sein auf das Sollen zu schließen. Daraus, dass etwas so ist wie es ist, kann jedoch nicht gefolgert werden, dass es auch so sein soll. Der Ausdruck stammt aus den Principia Ethica von G. E. Moore (1903), das Problem geht aber viel weiter zurück und wurde bereits von G. Hume in seinem A Treatise of Human Nature, (1738–40) vorformuliert. Ein anderer Name für das Problem ist der Sein-Sollen-Fehlschluss.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
III 81
Naturalistischer Fehlschluss/BlackVsHume: es gibt durchaus Sätze mit "sollte", die einen Wahrheitswert haben können. - Dann gibt es doch keine logische Trennung von wissenschaftlichen und moralischen Sätzen.

Bla I
Max Black
Bedeutung und Intention
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, G. Meggle (Hg), Frankfurt/M 1979

Bla II
M. Black
Sprache München 1973

Bla III
M. Black
The Prevalence of Humbug Ithaca/London 1983

> Gegenargumente gegen Black
> Gegenargumente zu Naturalistischer Fehlschluss



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017