Philosophie Lexikon der Argumente

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Naturgesetze, Philosophie: Naturgesetze (physikalische Gesetze) sind Beschreibungen von Abhängigkeiten physikalischer Größen untereinander. Aus der Tatsache, dass es sich um Beschreibungen handelt folgt, dass es keine Vorschriften im Sinne von z.B. juristischen Gesetzen sind. N. Goodman schlägt in Fact, Fiction and Forecast (1954) vor, Naturgesetze in der Form irrealer Bedingungssätze (auch Kontrafaktische Konditionale genannt) zu formulieren Wenn A der Fall (gewesen) wäre, wäre B der Fall (gewesen).
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 3
Naturgesetze/Cartwright These: die wirklich erklärenden (theoretischen) Gesetze der Physik teilen uns nicht die Wahrheit mit.
I 21
Naturgesetze/NG/Cartwright: zwei Arten: a) Assoziation/Hume: Bsp die Gleichungen der Physik: wann immer Kraft auf ein Objekt wirkt, ist die Beschleunigung f/m - b) Kausalgesetze: Bsp Rauchen verursacht Krebs.
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Hacking I 56
Naturgesetze/Nancy Cartwright: trügerisch, nur bei phänomenologischen Gesetzen Möglichkeit der Wahrheit - dennoch ist es möglich, dass wir über kausal wirksame Entitäten Bescheid wissen.
I 70
Gesetze geben keine Tatsachen wider und bringen nichts in Gang. - (>Putnam).
CartwrightVsHume: die Regelmäßigkeiten sind Merkmale der Verfahren, mit denen wir Theorien aufstellen - pro Entitäten-Realismus, VsTheorien-Realismus.

Car I
N. Cartwright
How the laws of physics lie Oxford New York 1983

> Gegenargumente gegen Cartwright



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017