Philosophie Lexikon der Argumente

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Naturgesetze, Philosophie: Naturgesetze (physikalische Gesetze) sind Beschreibungen von Abhängigkeiten physikalischer Größen untereinander. Aus der Tatsache, dass es sich um Beschreibungen handelt folgt, dass es keine Vorschriften im Sinne von z.B. juristischen Gesetzen sind. N. Goodman schlägt in Fact, Fiction and Forecast (1954) vor, Naturgesetze in der Form irrealer Bedingungssätze (auch Kontrafaktische Konditionale genannt) zu formulieren Wenn A der Fall (gewesen) wäre, wäre B der Fall (gewesen).
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 137/8
Naturgesetz/NG/Fehler/Dennett: ein Taschenrechner, der aus irgendeinem Grund öfter mal falsche Zahlen ausspuckt, würde dennoch den Naturgesetzen gehorchen.
I 165
Naturgesetz/NG/Gesetze/Erklärung/Dennett: Biologie/Evolution: statt mit Naturgesetzen kann man vieles auch mit mangelnder Gelegenheit erklären. - Bsp Dollos Gesetz: These: es gibt keinen Grund, warum evolutionäre Trends nicht auch umkehrbar sein sollten. - DennettVs: das ist eine statistische Aussage, kein Gesetz.

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

> Gegenargumente gegen Dennett



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017