Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Naturgesetze, Philosophie: Naturgesetze (physikalische Gesetze) sind Beschreibungen von Abhängigkeiten physikalischer Größen untereinander. Aus der Tatsache, dass es sich um Beschreibungen handelt folgt, dass es keine Vorschriften im Sinne von z.B. juristischen Gesetzen sind. N. Goodman schlägt in Fact, Fiction and Forecast (1954) vor, Naturgesetze in der Form irrealer Bedingungssätze (auch Kontrafaktische Konditionale genannt) zu formulieren Wenn A der Fall (gewesen) wäre, wäre B der Fall (gewesen).
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
V 171
Naturgesetze/NG/Lewis: dürfen nicht sakrosankt sein. - D.h. man muss gegen sie verstoßen können - sonst müsste man für die Vermeidung eines Nebeneffekts (Epiphänomen) die gesamte Vergangenheit ändern. - Wären sie sakrosankt, wäre die kleinste. kontrafaktische Annahme (kleinste Änderung der Gegenwart) nur unter der Annahme einer vollständig anderen Geschichte denkbar. - Es gibt aber keinen Grund, warum eine spätere Abweichung mehr Verletzung erforderte als eine frühere.
V 191
Naturgesetz/NG/Regularitäten/Lewis: verursachen selbst nichts.

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

> Gegenargumente gegen Lewis



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017