Philosophie Lexikon der Argumente

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Nominalismus: die Auffassung, dass Universalien (z.B. Dreieckigkeit, Schwärze) lediglich künstliche Konstruktionen aus Einzelfällen sind. Die sprachlichen Ausdrücke seien lediglich Namen für diese Konstrukte. Siehe auch Universalien, Konzeptualismus, Allgemeine Termini, Kategorien, Verallgemeinerung, Allgemeinheit.
 
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II 34
Exakte Ähnlichkeit/Armstrong: ermöglicht Bildung von Äquivalenzklassen (statt Universalien) - Nominalismus (Place) pro: dann sind Eigenschaften (als Einzeldinge) alle exakt ähnliche Eigenschaften - Vertreter von Universalien (Armstrong): viele Einzeldinge mit derselben Eigenschaft - Universalien-Realist: nimmt für jede Klasse genau ein Universale an.
II 104
Induktion/ArmstrongVsMartin/VsPlace: als Nominalisten können sie keinen atomaren Zustand höherer Stufe annehmen, der die Universalien verbindet
II 97
Eigenschaften/Nominalismus/Martin/Place: sind Einzeldinge! - daher keine strikte Identität zwischen verschiedenen Manifestationen oder Vorkommnissen von Eigenschaften. - Stattdessen: "exakte Ähnlichkeit" - Verursachung: Prinzip: "Gleiches verursacht Gleiches" - ArmstrongVs: das ist nur eine kosmische Regularität und damit als ganzes ein kosmischer Zufall! - ArmstrongVs: pro Universalien-Sicht: erklärt, warum dieselben Eigenschaften in denselben Umständen dieselben Wirkungen hervorbringt (nicht bloß die gleichen). - Prinzip: "Identisches verursacht Identisches".
II 97
Ähnlichkeit: NominalismusVsArmstrong: dieser muss für jede Ähnlichkeit, die nicht exakt ist, die Instantiation verschiedener Universalien annehmen! Vervielfachung - MartinVsArmstrong: Ähnlichkeit ontologisch als Grundbegriff.

AR II = Disp
D. M. Armstrong

In
Dispositions, Tim Crane, London New York 1996

AR III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

> Gegenargumente gegen Armstrong
> Gegenargumente zu Nominalismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017