Philosophie Lexikon der Argumente

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Nominalismus: die Auffassung, dass Universalien (z.B. Dreieckigkeit, Schwärze) lediglich künstliche Konstruktionen aus Einzelfällen sind. Die sprachlichen Ausdrücke seien lediglich Namen für diese Konstrukte. Siehe auch Universalien, Konzeptualismus, Allgemeine Termini, Kategorien, Verallgemeinerung, Allgemeinheit.
 
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I 132
Theorie/Nominalismus/stark/schwach/stärker/schwächer/(s): starke Theorie: hat mehr Folgen - wenn mathematische Entitäten (mE) verzichtbar sein sollen, darf eine platonistische Theorie keine (physikalischen) Folgen haben, die eine nominalistische (nur physikalische Entitäten) nicht hat.
I 159
Äquivalenz/Platonismus/Nominalismus/Field: Frage: in welchem Sinn sind platonistische (Bsp "Richtung 1 = Richtung 2") und nominalistische Aussage (c1 ist parallel zu c2) äquivalent? - Problem: wenn es keine Richtungen gibt, kann das zweite keine Folge des ersten sein.
III 12
Nominalismus/Field/Pointe: wird nicht N* (ohne mE) , sondern das stärkere N behaupten.
III 34
Nominalismus/Field: ist vereinbar mit der Annahme von Raumzeit-Punkten und leeren Regionen -
Nominalismus pro Substantivalismus.
III 36
Regionen/Punkte/Field: Lösung für die Nominalisten: Individuenkalkül/Goodman: Regionen als Summen von Punkten. - Dann gibt es aber keine leeren Regionen! - Die Region braucht dann nicht zusammenhängend oder meßbar zu sein.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

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> Gegenargumente zu Nominalismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.05.2017