Philosophie Lexikon der Argumente

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Nominalismus: die Auffassung, dass Universalien (z.B. Dreieckigkeit, Schwärze) lediglich künstliche Konstruktionen aus Einzelfällen sind. Die sprachlichen Ausdrücke seien lediglich Namen für diese Konstrukte. Siehe auch Universalien, Konzeptualismus, Allgemeine Termini, Kategorien, Verallgemeinerung, Allgemeinheit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 185
Nominalismus/Hacking: betrifft nicht die Existenz, sondern das Klassifizieren. Es liege nur an unserer Denkweise, dass wir Gras und Stroh auseinander halten. Die Grenzen sind nicht von der Natur gegeben, die Kategorien gibt der Verstand, nicht die Natur. Rorty: wir können die Natur nicht an den Gelenken aufteilen.- Bestreitet nicht die Existenz materieller Gegenstände.
I 185
>Idealismus: betrifft die Existenz!
Nominalismus,traditioneller/Hacking: glaubt, dass Kategorien ein Produkt des menschlichen Geists seien, aber dennoch nicht wandelbar. KuhnVs: sie sind sogar sehr wandelbar.
I 185
Nominalismus/HackingVsPutnam: betrifft das Klassifizieren, nicht die Gegenstände - Idealismus: betrifft die Gegenstände.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Hack I
I. Hacking
Einführung in die Philosophie der Naturwissenschaften Stuttgart 1996

> Gegenargumente gegen Hacking
> Gegenargumente zu Nominalismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.06.2017