Philosophie Lexikon der Argumente

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Nominalismus: die Auffassung, dass Universalien (z.B. Dreieckigkeit, Schwärze) lediglich künstliche Konstruktionen aus Einzelfällen sind. Die sprachlichen Ausdrücke seien lediglich Namen für diese Konstrukte. Siehe auch Universalien, Konzeptualismus, Allgemeine Termini, Kategorien, Verallgemeinerung, Allgemeinheit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 53f
Def psychologischer Nominalismus: jedes Bewusstsein von Arten, Ähnlichkeiten, Tatsachen, also abstrakter Entitäten, ist eine linguistische Angelegenheit! Die Wahrnehmung von Ähnlichkeiten und auch von Tatsachen setzt den Prozess des Erwerbs der Sprachverwendung voraus!
I 56
psychologischer Nominalismus/Sellars: These: es gibt kein Bewusstsein eines logischen Raumes, das dem Spracherwerb vorausgeht und von ihm unabhängig wäre.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 18.10.2017