Philosophie Lexikon der Argumente

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Nonfaktualismus: Ausdruck für die Annahme, dass es im Hinblick auf bestimmte Entscheidungsprozesse keine Tatsachen gibt. So gibt es z.B. keine Tatsache die bewirkt, dass die Summe von zwei und zwei vier ergibt. Der Nonfaktualismus wird von verschiedenen Autoren sehr verschieden weit ausgelegt. Daher wird der Ausdruck manchmal polemisch gebraucht. Siehe auch Wahrmacher, Entscheidbarkeit, Tatsachen, Wahrheit, Deflationismus.
 
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I 272ff
Non-Faktualismus/Boghossian/Wright: > dann kann jeder Diskurs höchstens korrekt sein - (i) ist nicht der Fall, daß S hat die Wahrheitsbedingungen (WB), daß P eine WB hat - WrightVs: kann mit Zitattilgung umformuliert werden bis (vi ist n.d.Fall,daß es n.d.F. ist, daß S hat die WB daß P, eine WB hat - aber Leugnung der Wahrheit nicht inkonsistent mit Korrektheit d .Behauptung - aber (i) nicht korrekt - wenn sowohl Wahrheit als auch Korrektheit im Spiel sind, die Matrix für das Wahrheitsprädikat Def nicht-konservativ sein muß: d.h. daß der Wert von A ist wahr in allen Fällen falsch oder inkorrekt wird, ausgenommen jenen, wo A mit dem Wert wahr belegt wird - ((s) Nicht-Konservativität verlangt Wahrheit, nicht bloß Korrektheit, >Wahrheitstransfer.)

Wri I
Cr. Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Wright
> Gegenargumente zu Nonfaktualismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017