Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Notwendigkeit de re: eine umstrittene Form der Notwendigkeit, die annimmt, dass über Gegenstände ausgesagt werden kann, ob sie notwendigerweise bestimmte Eigenschaften haben. Die Gegenposition ist, dass Notwendigkeit nur de dicto angenommen werden kann, d.h. als Eigenschaft der sprachlichen Formen, mit denen über Gegenstände gesprochen wird. Siehe auch de dicto, de re, Planeten-Beispiel.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
EMD II 375
Notwendig de re (Quine: = "Essentialismus") ist unverständlich. - andere Autoren: Notwendigkeit de re muss auf de dicto reduziert werden (auch Glauben de re).

K I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

K III
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg), Oxford/NY 1984

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Kripke



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017