Philosophie Lexikon der Argumente

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Notwendigkeit de re: eine umstrittene Form der Notwendigkeit, die annimmt, dass über Gegenstände ausgesagt werden kann, ob sie notwendigerweise bestimmte Eigenschaften haben. Die Gegenposition ist, dass Notwendigkeit nur de dicto angenommen werden kann, d.h. als Eigenschaft der sprachlichen Formen, mit denen über Gegenstände gesprochen wird. Siehe auch de dicto, de re, Planeten-Beispiel.
 
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I 257
Notwendigkeit de re/notwendig de re/Simons: Bsp Tom kann nicht ohne Kopf existieren - ((s) wenn er existiert, dann nicht ohne Kopf).
Def wesentlich/Simons: Bsp Tom kann nicht anders existieren als als Mensch - er ist wesentlich Mensch. - andere Vs: ((s) irgendwo: Kripke hätte ein Erdferkel sein können.) - Simons: dagegen: Notwendigkeit de dicto: ist eine Eigenschaft von Sätzen - (de dicto) - dann falsch: die Tatsache, dass Tom ein Mensch ist, wäre notwendig.
Müssen de re/Simons: schreibt einem Objekt ein Attribut notwendig zu. - Reichweite/(s): durch Unterscheidung der Reichweite des N-Operators müssen "de re" und "de dicto" nicht mehr erwähnt werden - de dicto: notwendiger Satz.
de re: Satz, der Notwendigkeit zuschreibt - müssen de re: spricht von notwendigen Tatsachen - (die gibt es nicht).
Wiggins: alternativ: "Nec": Prädikatmodifikator (statt Satzoperator.)
I 269
Nec/Wiggins: basiert auf λ-Abstraktion (Lambda-Abstraktion) arbeitet, statt den Satzoperator "N" zu benutzen.
QuineVsWiggins: irreführend: "Nec[(lx)(ly)(x = y)]" für «die Relation wie irgendein r und s haben, wenn sie notwendig identisch sind". - Richtig: "(lx)(ly)(N(x = y)" (S. 293).
SimonsVsWiggins: "Nec" scheint überflüssig zu sein und Wiggins deutet das selbst an.

Si I
P. Simons
Parts Oxford New York 1987

> Gegenargumente gegen Simons



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017