Philosophie Lexikon der Argumente

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Oberflächenstruktur, Linguistik: Der Aufbau eines Satzes, wie er direkt zugänglich ist. Zum Beispiel ist die Aufteilung eines Satzes in Nominalphrase (NP) und Verbalphrase (VP) in der Oberflächenstruktur sichtbar. Im Gegensatz dazu ist die Tiefenstruktur nur durch eine Analyse zu erhalten. Siehe auch Tiefenstruktur, Transformationsgrammatik, Universalgrammatik.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 269f
Oberflächenstruktur/Chomsky: Feststellung einer Hierarchie von Satzteilen, die zu bestimmten Kategorien gehören: Nominalphrase, Verbalphrase, Adjektivphrase usw. Bsp John ist certain that Bill will leave - John ist certain to leave: ähnliche Oberflächenstruktur, verschiedene Tiefenstruktur.
I 273
Oberflächenstruktur/Chomsky: Annahme: sie trägt nichts zur Bedeutung bei - welchen Beitrag ein Ausdruck zum Satz beiträgt, regelt die Tiefenstruktur (>Kompositionalität)- ChomskyVs analytische Philosophie: wenn unterschiedliche Intensionen nach Substitution die Bedeutung ändern sollten, müsste es einen entsprechenden Unterschied in der TS geben, das ist unwahrscheinlich.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Cho I
N. Chomsky
Aspekte der Syntaxtheorie Frankfurt 1978

Cho II
N. Chomsky
Language and Mind Cambridge 2006

> Gegenargumente gegen Chomsky



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.08.2017