Philosophie Lexikon der Argumente

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Objektivität: Eine Eigenschaft von Feststellungen über Sachverhalte. Dabei wird davon ausgegangen, dass die dem Sachverhalt zugeschriebenen Eigenschaften durch den Sachverhalt bestimmt werden und nicht oder möglichst wenig beeinflusst durch die zuschreibende Person. Zur Feststellung, ob diese Forderung erfüllt ist, gehört die Berücksichtigung der Methoden des Zugangs zu Informationen. Damit wird über den betrachteten Sachverhalt hinausgegangen.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 72
Objektivität/Dummett: Objektivität im starken Sinn (Bsp Wellenlänge) darf nicht mit wirklicher Existenz verwechselt werden: Bsp die metaphysische Behauptung, dass z.B. Zucker nicht süß ist, wäre selbst dann ungerechtfertigt, wenn Geschmäcker nicht in diesem Sinn objektiv wären.
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II 463
Sprache/Dummett: wir können nicht von der Vorstellung ausgehen, unserer Sprache habe die Möglichkeit, von einer festgelegten, objektiven Wirklichkeit zu sprechen, gemessen an der das, was wir sagen, wahr oder falsch ist, unabhängig davon, ob wir ein Mittel haben, diese Wahrheit oder Falschheit zu erkennen.

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

> Gegenargumente gegen Dummett
> Gegenargumente zu Objektivität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017