Philosophie Lexikon der Argumente

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Ontologie: Die Menge der materiellen oder immateriellen Gegenstände, von denen eine Theorie annimmt, dass sie Aussagen über sie treffen kann. Nach klassischer Logik muss dazu von einer Existenzannahme ausgegangen werden. In anderen Wissensgebieten wird die Frage, ob z.B. Relationen wirklich existieren oder bloß gedankliche Konstrukte sind, nicht immer als entscheidend angesehen, solange man damit arbeiten kann. Immaterielle Gegenstände sind z.B. sprachliche Strukturen in der Linguistik. Siehe auch Existenz, Mathematische Entitäten, Theoretische Entitäten, Theoretische Termini, Realität, Metaphysik, Wirklichkeit, Semantic Web.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Frank I 459ff
Ontologie/Theorie der Gestaltungen/Castaneda mit Kant, VsFrege: Vs transzendentale Objekte mit unendlich vielen Eigenschaften/Bezug auf alle Gegenstände nur von innerhalb der Erfahrung und Sprache - Davidson pro Frege: unendlich viele Eigenschaften, - Castaneda. allerdings gibt es Fregesche Gegenstände für allgemeine Bezugnahme geeignet (abgeleitet, Individuen primär) - Frege: Gegenstände sind transzendent, wir haben keine semantische Kontrolle.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Cast I
H.-N. Castaneda
Phenomeno-Logic of the I: Essays on Self-Consciousness Bloomington 1999

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Castaneda
> Gegenargumente zu Ontologie



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.06.2017