Philosophie Lexikon der Argumente

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Ontologie: Die Menge der materiellen oder immateriellen Gegenstände, von denen eine Theorie annimmt, dass sie Aussagen über sie treffen kann. Nach klassischer Logik muss dazu von einer Existenzannahme ausgegangen werden. In anderen Wissensgebieten wird die Frage, ob z.B. Relationen wirklich existieren oder bloß gedankliche Konstrukte sind, nicht immer als entscheidend angesehen, solange man damit arbeiten kann. Immaterielle Gegenstände sind z.B. sprachliche Strukturen in der Linguistik. Siehe auch Existenz, Mathematische Entitäten, Theoretische Entitäten, Theoretische Termini, Realität, Metaphysik, Wirklichkeit, Semantic Web.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 88
Ontologische Standardanalyse/Meixner: Universaliennamen entspringen aus der Prädikation - Bsp was macht Fritz ist ein Mensch wahr? Exemplifikation - manche wahre Exemplifkationsaussagen setzen mehr als die ontologische Standardanalyse voraus: Identitätsaussagen: Fritz ist mit Fritz identisch: allgemeines Exemplifikationsprinzip.
Ontologische Standardanalyse: liefert die Wahrheit von Fritz EXEM λo1.[o1 ist mit o1 identisch].
Genauso wahr ist aber Fritz, Fritz EXEM λo1.o2[o1 ist mit o2 identisch] - ((s) a) Mit sich identisch sein, b) Mit Fritz identisch sein.)
I 92
Ontologische Standardanalyse/MeixnerVs: kann nicht aufrechterhalten werden wegen heterologischer Eigenschaft, sich nicht selbst zu exemplifizieren - Bsp die Eigenschaft, ein Mensch zu sein, ist nicht selbst ein Mensch (exemplifiziert sich nicht selbst). - Der Name o1.[o1 EXEM nicht o1] benennt nichts, was seinem Sinn entspricht.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Mei I
U. Meixner
Einführung in die Ontologie Darmstadt 2004

> Gegenargumente gegen Meixner
> Gegenargumente zu Ontologie



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.08.2017