Philosophie Lexikon der Argumente

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Ontologische Relativität: Man kann nicht sicher sein, dass andere die Welt ontologisch so strukturieren (in Gegenstände aufteilen) wie wir selbst, da sich das nicht empirisch feststellen lässt. (Vgl. H. Lauener Quine, 1982, S. 153). Nach Quine ist das Problem aber nur für unendliche Bereiche interessant, da man bei endlichen Bereichen die Gegenstände in Form von Listen angeben könnte. (Vgl. W.V.O. Quine Ontologische Relativität, 2003 S. 78).
 
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II 205
Relativierung/relativ/absolut/Quine/Field: Ontologische Relativität auf eine Hintergrundsprache. - Disanalogie: Orte können nur durch Relationen von Objekten verstanden werden - das gilt aber nicht für Wörter - keine "linguistische Relation", die die Unbestimmtheit ausschließen würde. - echte Unbestimmtheit/Field: Bsp keine Tatsache entscheidet, welche Übersetzung für Newtons "Masse" die beste ist. (Eigenmasse oder relativistische Masse) - Bsp a) Impuls = Masse mal Geschwindigkeit und - b) Masse ist invariant (unabhängig vom Bezugssystem) - die beiden schließen einander aus. - Lösung: Masse denotiert partiell das eine und partiell das andere. - II 208 Übereinstimmung: ist hier keine Frage der empirischen Linguistik.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017