Philosophie Lexikon der Argumente

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Opazität, Philosophie: Auch Undurchsichtigkeit der Referenz. Ein Problem bei Propositionen (auf eine Sprecherin bezogene Bedeutungen von geäußerten Sätzen) ist, dass man nicht sicher sein kann, dass man weiß, worauf sich eine Äußerung bezieht. Bsp In einem leeren Raum steht eine Tafel mit der Aufschrift „Ich bin hungrig“. Siehe auch Intensionen, Propositionen, propositionale Einstellungen, Referenz, Unerforschlichkeit, Zitat.
 
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EMD II 334
Durchsichtigkeit/Opazität/Substitutionale Quantifikation/Kripke: hier irrelevant denn der Witz der traditionellen Sicht der substitutionalen Quantifikation ist, dass man mit substitutionaler Quantifikation in opake Kontexte hinein quantifizieren kann.
EMD II 353
Opazität/Denotation/Kripke: Bsp autonyme Interpretation: jeder Ausdruck (Term) bezeichnet sich selbst, dann ist Opazität ausgeschlossen, denn keine zwei Termini sind kodesignativ.
EMD II 372
Substitutionale Quantifikation/Quine/Kripke: ermöglicht sogar Quantifikation in opake Kontexte - einzige Ontologie: eine von Ausdrücken. (s) Keine Ontologie von Gegenständen).

K I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

K III
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg), Oxford/NY 1984

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Kripke



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017