Philosophie Lexikon der Argumente

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Opazität, Philosophie: Auch Undurchsichtigkeit der Referenz. Ein Problem bei Propositionen (auf eine Sprecherin bezogene Bedeutungen von geäußerten Sätzen) ist, dass man nicht sicher sein kann, dass man weiß, worauf sich eine Äußerung bezieht. Bsp In einem leeren Raum steht eine Tafel mit der Aufschrift „Ich bin hungrig“. Siehe auch Intensionen, Propositionen, propositionale Einstellungen, Referenz, Unerforschlichkeit, Zitat.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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IV 49
Nicht referentiell transparent undurchsichtig/Lewis: Bsp "ich" in "Es hätte der Fall sein können, dass Ich und mein Körper heute nicht identisch sind" - weil die Wahrheitsbedingungen Bezeichnungen aus anderen möglichen Welten der Ausdrücke "ich" und "mein Körper" involvieren - in anderen Welten könnten sie differieren.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

> Gegenargumente gegen Lewis



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 18.08.2017