Philosophie Lexikon der Argumente

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Ordnung, Philosophie: Die Aufteilung eines Gegenstandsbereichs durch Unterscheidungen bzw. die Hervorhebung bestimmter Unterschiede gegenüber anderen Unterschieden. Die resultierende Ordnung kann ein- oder mehrdimensional, also linear oder räumlich beschaffen sein. Beispiele sind Stammbäume, Lexika, Listen, Alphabete, Es kann sein, dass eine Ordnung bestimmte Merkmale erst sichtbar macht, z.B. Höhenlinien. Ordnungsräume können mehr als dreidimensional sein, z.B. bei der Zuschreibung von Temperaturen an farblich bestimmte Gegenstände. Siehe auch Conceptual Space, Hierarchien, Unterscheidbarkeit, Ununterscheidbarkeit, Stratifizierung, Identifikation, Individuation, Spezifikation.
 
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I 93
Ordnung/Hume: um ein System zu ermöglichen genügt es aber nicht, die Vorstellungen zu assoziieren, die Wahrnehmungen müssen zuerst als vom Geist getrennt erfasst werden - also genügen die Prinzipien der Assoziation nicht.
I 151f
Einheit/Ordnung/Prinzipien/Hume: um die Einheit des Subjekts (das in ebenso viele Spuren zerfällt, wie es Prinzipien hat) zu zeigen, müssen diese Prinzipien strikt hierarchisch sein, nicht gleichwertig oder gleichwirkend - oberstes Prinzip: Affekt.

> Gegenargumente gegen Hume



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017