Philosophie Lexikon der Argumente

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Ordnung, Philosophie: Die Aufteilung eines Gegenstandsbereichs durch Unterscheidungen bzw. die Hervorhebung bestimmter Unterschiede gegenüber anderen Unterschieden. Die resultierende Ordnung kann ein- oder mehrdimensional, also linear oder räumlich beschaffen sein. Beispiele sind Stammbäume, Lexika, Listen, Alphabete, Es kann sein, dass eine Ordnung bestimmte Merkmale erst sichtbar macht, z.B. Höhenlinien. Ordnungsräume können mehr als dreidimensional sein, z.B. bei der Zuschreibung von Temperaturen an farblich bestimmte Gegenstände. Siehe auch Conceptual Space, Hierarchien, Unterscheidbarkeit, Ununterscheidbarkeit, Stratifizierung, Identifikation, Individuation, Spezifikation.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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Arndt II 198
Namen/Klassen/Ordnung/Locke: Subsumierung unter Namen (allgemeine Termini) sind ausschließlich Leistungen unseres Verstands. - Der Verstand wird durch die Ähnlichkeit veranlasst, abstrakte allgemeine Ideen zu bilden.
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Habermas IV 316
Ordnung/Locke/LockeVsHobbes/Parsons/Habermas: Locke nimmt eine praktische Vernunft in Anspruch, die es verbietet, dass die rationale Verfolgung eigener Interessen ausschließlich Imperativen der Zweckrationalität gehorcht.
Lösung/Locke: bereits der Naturzustand wird unter dem Gesichtspunkt der intersubjektiven Geltung eines natürlichen Rechts auf die zweckrationale Wahrnehmung eigener Interessen konzipiert.
Rationales Handeln/Locke: das Recht, sich in diesem Sinne rational zu verhalten, ist dadurch für jeden begrenzt, da es auch allen anderen von vorherein zusteht. (1)


1.Talcott Parsons, The Structure of Social Action, NY, 1949, S. 96.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Loc III
J. Locke
An Essay Concerning Human Understanding

Loc II
H.W. Arndt
Locke
In
Grundprobleme der großen Philosophen - Neuzeit I, J. Speck (Hg), Göttingen 1997

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2018