Philosophie Lexikon der Argumente

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Ordnung, Philosophie: Die Aufteilung eines Gegenstandsbereichs durch Unterscheidungen bzw. die Hervorhebung bestimmter Unterschiede gegenüber anderen Unterschieden. Die resultierende Ordnung kann ein- oder mehrdimensional, also linear oder räumlich beschaffen sein. Beispiele sind Stammbäume, Lexika, Listen, Alphabete, Es kann sein, dass eine Ordnung bestimmte Merkmale erst sichtbar macht, z.B. Höhenlinien. Ordnungsräume können mehr als dreidimensional sein, z.B. bei der Zuschreibung von Temperaturen an farblich bestimmte Gegenstände. Siehe auch Conceptual Space, Hierarchien, Unterscheidbarkeit, Ununterscheidbarkeit, Stratifizierung, Identifikation, Individuation, Spezifikation.
 
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I 227
Ordnung/Nutzen-Theorie/Nutzen/Skala/Kalibrierung/von Neumann/Morgenstern/Stalnaker: Bsp jemand bevorzugt Ente vor Lachs und Lachs vor Haferschleim. A > B > C. - Verfeinerung der Skala: man fragt die Person, ob sie lieber B oder lieber ein 50/50-Los für A v C haben möchte - wählt sie B, bedeutet dass, dass auf ihrer Skala B näher nach links, näher an A heranrückt - das kann man wiederholen und so zu immer weiteren Verfeinerungen gelangen - Präferenzen zwischen Losen bestimmen Zahlenwerte für Nutzen. - Frage: ist es sinnvoll, Präferenzen interpersonell zu vergleichen? - D.h. auf jeden Fall nicht, dass es Tatsachen gäbe, die uns verborgen wären. - Bsp so wie wir auch nicht sagen können, dass Gramm kleiner als Kilometer wären.
Lösung: interpersonelle Vergleiche sind nicht sinnvoll, weil es keinen nichtkonventionellen Nullpunkt gibt.

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

> Gegenargumente gegen Stalnaker



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017