Philosophie Lexikon der Argumente

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Paradoxien: Widersprüche innerhalb von formal korrekten Aussagen bzw. Aussagenmengen, die dazu führen, dass eine Existenzannahme, die zunächst plausibel erschien, zurückgezogen werden muss. Paradoxien sind keine Fehler, sondern Herausforderungen, die eventuell zur Neuformulierung der Voraussetzungen und Annahmen oder zur Änderung der Sprache, des Gegenstandsbereichs und des logischen Systems führen. Siehe auch Antinomien, Russellsche Paradoxie, Widersprüche, Reichweite, Konsistenz.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Bertrand Russell
I X
Wahrheit/Begriff/Sein/Klasse/Russell/Gödel: >Paradoxien: diese Begriffe sind selbstwidersprüchlich. - Fehler: anzunehmen, dass es für jede Aussagenfunktion (AF) eine Klasse von Objekten gäbe, die ihr genügt - oder dass eine Aussagenfunktion als getrennte Entität existierte. - Lösung/Russell: spät: "Keine-Klassen-Theorie": nur facon de parler - Klassen existieren nicht.
I 38
Paradoxie/sinnlos/Bivalenz/Principia Mathematica/PM/Russell: eine Klasse kann nicht Gegenstand der sie selbst bestimmenden Funktion sein. - Falsche Lösung: die entsprechende Proposition darf nicht einfach falsch sein, sie muss sinnlos sein. - ((s) Sonst haben wir einfach die Komplemente der problematischen Mengen.)

R I
B. Russell/A.N. Whitehead
Principia Mathematica Frankfurt 1986

R II
B. Russell
Das ABC der Relativitätstheorie Frankfurt 1989

R IV
B. Russell
Probleme der Philosophie Frankfurt 1967

R VI
B. Russell
Die Philosophie des logischen Atomismus
In
Eigennamen, U. Wolf (Hg), Frankfurt 1993

R VII
B. Russell
Wahrheit und Falschheit
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg), Frankfurt 1996

> Gegenargumente gegen Russell
> Gegenargumente zu Paradoxien



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.05.2017