Philosophie Lexikon der Argumente

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Phänomenalismus: Die Auffassung, dass es die Erscheinungsweise der Gegenstände und nicht die Gegenstände an sich sind, auf die wir uns beziehen können. Dabei wird nicht grundsätzlich bei allen Sinneseindrücken die Existenz der entsprechenden Gegenstände angenommen. Siehe auch Empirismus, Wahrnehmung, Sinneswahrnehmung, Sinneseindrücke.
 
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I 422
Phänomenalismus/Brandom: Slogan: "Sein heißt wahrgenommen werden" - das Repräsentierte wird in Begriffen des Repräsentierenden erläutert und nicht umgekehrt. - Gegenstände und Eigenschaften sind Strukturen oder Konstruktionen aus Wahrnehmungen - Existenz, Selbständigkeit und Eigenschaften sind Merkmale des Zuerkennens.
I 423
Tatsachen über das Haben von Eigenschaften supervenieren auf Tatsachen über das Scheinen. - D.h. zuerst muss das Betrachten erklärt werden ohne Bezug darauf was es bedeutet, ein Ding zu sein, muss erläutert werden, was es bedeutet als Ding betrachtet zu werden - dann kann man sagen, es gäbe keine Tatsache darüber, welche Dinge rot sind. - VsPhänomenalismus: dieser hat notorisch versagt. - Cartesischer Dualismus. - Das Erscheinen hat als Grundlage die Gewissheit, "dass es mir so scheint".

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017