Philosophie Lexikon der Argumente

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Phänomenologie: Philosophische Richtung, die auf E. Husserl zurückgeht und die davon ausgeht, dass die Erscheinungen der Gegenstände das sind, was uns unmittelbar gegeben ist. Diese Erscheinungen sind nach dieser Annahme das einzig Evidente für uns. Siehe auch Repräsentation, Phänomene, Wahrnehmung, Gewissheit, Beweise.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

Martin Heidegger über Phänomenologie – Lexikon der Argumente

Gadamer I 262
Phänomenologie/Heidegger/Gadamer: Heideggers hermeneutische Phänomenologie und die Analyse der Geschichtlichkeit des Daseins zielten auf eine allgemeine Erneuerung der Seins-
frage und nicht etwa auf eine Theorie der Geisteswissenschaften oder gar auf
Gadamer I 263
eine Überwindung der Aporien des Historismus. Das waren lediglich aktuelle Probleme, an denen sich die Konsequenzen seiner radikalen Erneuerung der Seinsfrage demonstrieren ließen. Aber gerade aufgrund der Radikalität seiner Fragestellung gelang es ihm, über die Verwicklungen hinauszukommen, in denen sich Diltheys und Husserls Untersuchungen über die Grundbegriffe der Geisteswissenschaften festgefahren hatten. >Sein/Heidegger, >Wissenschaft/Heidegger.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Hei III
Martin Heidegger
Sein und Zeit Tübingen 1993

Gadamer I
Hans-Georg Gadamer
Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik 7. durchgesehene Auflage Tübingen 1960/2010

Gadamer II
H. G. Gadamer
Die Aktualität des Schönen: Kunst als Spiel, Symbol und Fest Stuttgart 1977

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