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Künstliche Intelligenz: die Fähigkeit künstlicher Systeme, Muster und Redundanzen zu erkennen, unvollständige Folgen zu vervollständigen, Probleme neu zu formulieren und zu lösen und Wahrscheinlichkeiten abzuschätzen. Dabei handelt es sich nicht um eine Automatisierung menschlichen Verhaltens, denn eine solche Automatisierung könnte in einem mechanischen Nachahmen bestehen. Vielmehr werden künstliche Systeme nur dann von Menschen zur Entscheidungsfindung herangezogen, wenn diese Systeme zunächst autonome Entscheidungen getroffen haben.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

Stephen Omohundro über Künstliche Intelligenz – Lexikon der Argumente

Brockman I 24
Künstliche Intelligenz/Roboter/Omohundro: Problem: Intelligente Entitäten müssen handeln, um ihre eigene Existenz zu erhalten. Diese Tendenz hat nichts mit einem Selbsterhaltungstrieb oder einem anderen biologischen Konzept zu tun; es ist nur so, dass ein Wesen seine Ziele nicht erreichen kann, wenn es tot ist. Omohundros Argument zufolge wird eine superintelligente Maschine, die einen Off-Schalter hat - den einige, darunter Alan Turing selbst, in einem Vortrag auf BBC Radio 3 von 1951 als unsere mögliche Rettung angesehen haben - Schritte unternehmen, um den Schalter in irgendeiner Weise zu deaktivieren.
So können wir mit der Aussicht auf superintelligente Maschinen konfrontiert werden - ihre von uns per Definition unvorhersehbaren Handlungen und ihre unvollkommen spezifizierten Ziele widersprechen unseren eigenen -, deren Motivation, ihre Existenz zu erhalten, um diese Ziele zu erreichen, unüberwindbar sein kann.
Vs: vgl. >KI/Hawkins; >KI/Stuart Russell.


1. Omohundro, ‘The Basic AI Drives,” in Proceedings of the First AGI Conference, 171; and in R Wang, B. Goertzel, and S. Franklin, ed.,Artificial General Intelligence (Amsterdam, The Netherlands: lOS Press, 2008).


Russell, Stuart J. „The Purpose put into the Machine”, in: Brockman, John (ed.) 2019. Twenty-Five Ways of Looking at AI. New York: Penguin Press.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Omohundro, Stephen

Brockman I
John Brockman
Possible Minds: Twenty-Five Ways of Looking at AI New York 2019

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