Philosophie Lexikon der Argumente

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Positivismus, Philosophie: Der moderne Positivismus vertritt die Forderung, Aussagen mit Erklärungsanspruch auf Unterschiede zurückzuführen, die an den Untersuchungsgegenständen feststellbar sind. Was feststellbar ist, ist dabei auf eine Rahmentheorie und ihre Methoden relativiert. Damit sollen fachfremde sowie unüberprüfbare Aussagen ausgeschlossen werden. Siehe auch Empirismus, innen/außen, Wahrheit, Beweisbarkeit.
 
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I 3
Logischer Positivismus/Fraassen: fügte dem Empirismus eine linguistische Komponente hinzu bzw. eine Bedeutungstheorie und eine Sprachtheorie. - FraassenVsPositivismus - (pro Empirismus) - Positivismus: hat jedoch recht, daß ontologische und epistemische Probleme eigentlich sprachlich sind - insbesondere Modalität.
I 13f
Positivismus/Theorie/Beobachtung/Sprache/Theoretische Termini/TT/Fraassen: Grover MaxwellVsPositivismus: Unterscheidung Theorie/Beobachtung kann nicht gezogen werden - "Theoretische Entitäten"/Fraassen: sie anzunehmen ist ein Kategorienfehler: nur Begriffe sind theoretisch - 1. kann Sprache überhaupt in theoretisch/nicht-theoretisch aufgeteilt werden - 2. können Objekte und Ereignisse in beobachtbar/nicht-beobachtbar aufgeteilt werden. - Maxwell: verneint beides - Fraassen dito. - Auch in Alltagssprache gibt es TT - beobachtbar: Bsp ein fliegendes Pferd ist beobachtbar. - Sehen-als: Steinzeitmenschen sehen keinen Tennisball, weil sie ihn nicht "als" sehen können.
I 16
Beobachtbarkeit/Maxwell/Fraassen: ist graduell (z.B. durch Entfernung).

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980

> Gegenargumente gegen Fraassen
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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.05.2017