Philosophie Lexikon der Argumente

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Positivismus, Philosophie: Der moderne Positivismus vertritt die Forderung, Aussagen mit Erklärungsanspruch auf Unterschiede zurückzuführen, die an den Untersuchungsgegenständen feststellbar sind. Was feststellbar ist, ist dabei auf eine Rahmentheorie und ihre Methoden relativiert. Damit sollen fachfremde sowie unüberprüfbare Aussagen ausgeschlossen werden. Siehe auch Empirismus, innen/außen, Wahrheit, Beweisbarkeit.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Richard Rorty
I 128ff
Positivisten: "Erfahrung", "Ideen", "Bewusstsein" durch den Begriff »Sprache« ersetzen. - Dann stehen primäre Qualitäten nicht mehr in engerer Beziehung zur Wirklichkeit als sekundäre (VsLocke) - aber genau diese These wurde von Kripkes Revolution gegen Wittgenstein wiedererweckt (KripkeVslinguistic turn).
II 130f
Positivisten/Rorty: "Erfahrung", "Ideen", "Bewusstsein" durch den Begriff »Sprache« ersetzen - dann stehen primäre Qualitäten nicht mehr in engerer Beziehung zur Wirklichkeit als sekundäre (VsLocke) - aber genau diese These wurde von KripkeVsWittgenstein wiedererweckt. - (KripkeVsLinguistic turn).

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Rorty
> Gegenargumente zu Positivismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017