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Künstliche Intelligenz: die Fähigkeit künstlicher Systeme, Muster und Redundanzen zu erkennen, unvollständige Folgen zu vervollständigen, Probleme neu zu formulieren und zu lösen und Wahrscheinlichkeiten abzuschätzen. Dabei handelt es sich nicht um eine Automatisierung menschlichen Verhaltens, denn eine solche Automatisierung könnte in einem mechanischen Nachahmen bestehen. Vielmehr werden künstliche Systeme nur dann von Menschen zur Entscheidungsfindung herangezogen, wenn diese Systeme zunächst autonome Entscheidungen getroffen haben.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

George Dyson über Künstliche Intelligenz – Lexikon der Argumente

Brockman I 37
Künstliche Intelligenz/Dyson, George: Die Entstehung von Intelligenz erregt die Aufmerksamkeit des Homo sapiens, aber was uns Sorgen bereiten sollte, ist die Entstehung von Kontrolle. >Neuronale Netze/George Dyson, >Analog/digital/George Dyson, >Komplex/Komplexität/George Dyson.
Brockman I 39
Die Menschheit scannt jedes jemals gedruckte Buch, sammelt jede jemals geschriebene E-Mail und alle 24 Stunden 49 Jahre Videomaterial, während sie verfolgt, wo sich die Menschen befinden und was sie tun, in Echtzeit. Aber wie erfasst man die Bedeutung? >Bedeutung/George Dyson.
Wir kümmern uns zu sehr um maschinelle Intelligenz und nicht genug um Selbstreproduktion, Kommunikation und Kontrolle. Die nächste Revolution in der Informatik wird durch den Aufstieg analoger Systeme eingeleitet, über die die digitale Programmierung keine Kontrolle mehr hat. Die Antwort der Natur auf diejenigen, die glauben, dass sie Maschinen bauen können, um alles zu kontrollieren, wird darin bestehen, sie dazu zu befähigen, eine Maschine zu bauen, welche sie stattdessen steuert. >Komplex/Komplexität/George Dyson.


Dyson, G. “The Third Law”. In: Brockman, John (ed.) 2019. Twenty-Five Ways of Looking at AI. New York: Penguin Press.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Dyson I
Esther Dyson
Release 2.1: A Design for Living in the Digital Age New York 1998

Brockman I
John Brockman
Possible Minds: Twenty-Five Ways of Looking at AI New York 2019

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> Gegenargumente gegen Dyson
> Gegenargumente zu Künstliche Intelligenz

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