Philosophie Lexikon der Argumente

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Prädikate, Philosophie, Logik: Symbole, die in logischen Formeln für Eigenschaften stehen können. Tatsächlich steht aber nicht jedes Prädikat für eine Eigenschaft, da es widersprüchliche Prädikate, aber keine widersprüchlichen Eigenschaften gibt. Zum Beispiel kann man sich ein Prädikat „quadrund“ für „quadratisch und rund“ ausdenken, also zwei Eigenschaften, die sich ausschließen. Man kann dann wahrheitsgemäß sagen „Nichts ist quadrund“. Es gibt also mehr Prädikate als Eigenschaften. Siehe auch Rundes Quadrat, Schemabuchstaben, Quantifikation, Logik 2. Stufe, Prädikation, Attribute, Adjektive.
 
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I 110
Prädikate "gut","gelb" sind einfach und daher undefinierbar (Axiome). - Dagegen: Pferd ist zusammengesetzt, definierbar.
I 260
Strawson: Weltbild mit zwei Hauptkomponenten: Personen und Dingen. Dem entsprechen M-Prädikate und P-Prädikate.
M-Prädikate: Bsp "wiegt 150 Pfund"
P-Prädikate: Bsp "träumt vom Ruhm".
Bloße Dinge sind mit M-Prädikaten beschreibbar, hingegen ist nichts allein mit P-Prädikaten beschreibbar,obwohl, wenn es wirklich körperlose Geister gäbe, sie auch recht gut durch diese beschrieben werden könnten. Eine Person indessen wird durch beide, durch M- und P-Prädikate beschrieben!

Dt VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005

> Gegenargumente gegen Danto



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017