Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Prädikate, Philosophie, Logik: Symbole, die in logischen Formeln für Eigenschaften stehen können. Tatsächlich steht aber nicht jedes Prädikat für eine Eigenschaft, da es widersprüchliche Prädikate, aber keine widersprüchlichen Eigenschaften gibt. Zum Beispiel kann man sich ein Prädikat „quadrund“ für „quadratisch und rund“ ausdenken, also zwei Eigenschaften, die sich ausschließen. Man kann dann wahrheitsgemäß sagen „Nichts ist quadrund“. Es gibt also mehr Prädikate als Eigenschaften. Siehe auch Rundes Quadrat, Schemabuchstaben, Quantifikation, Logik 2. Stufe, Prädikation, Attribute, Adjektive.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
V 152f
Prädikatausdrücke bedeuten keine Eigenschaften! - Prädikate: müssen nicht hinweisend sein.
V 152f
Prädikat/SearleVsFrege: versuchte, zwei unvereinbare Standpunkte zu vertreten:
a) die Unterscheidung Sinn/Bedeutung auf Prädikate auszudehnen
b) den funktionellen Unterschied zwischen hinweisenden und prädikativen Ausdrücken zu erklären - Searle: Frege muss annehmen, dass Prädikate eine Bedeutung haben, weil er das für die Arithmetik braucht: er braucht Quantifikation von Eigenschaften.
Lösung Existenz/Eigenschaft/Freges Nachfolger: wenn zwei Träger dieselbe Eigenschaft haben, dann gibt es etwas, das ihnen gemeinsam ist - SearleVs: Implikation ist nicht Referenz.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

> Gegenargumente gegen Searle



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017