Philosophie Lexikon der Argumente

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Prädikation, Philosophie: Die Zuschreibung einer Eigenschaft zu einem Gegenstand. Siehe auch Attribution, Zuschreibung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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VII 133
Prädikation/logische Form/Tractatus/Tetens: a) "Dem Gegenstand a kommt die Eigenschaft F zu" ((s) Prädikation), Fa) - b) "Jedem Gegenstand, dem die Eigenschaft F zukommt, kommt auch die Eigenschaft G zu" - ((s) Allquantifikation (x)(Fx > Gx)).
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Hintikka I 126
Ist/Tractatus/Wittgenstein/Hintikka: Das "ist" der Prädikation wird so behandelt wie bei Frege und Russell, während das "ist" der Identität verschwindet und das "ist" des Existenzquantors auf Wahrheitsfunktionen zurückgeführt wird.
Genauer: im Tractatus ist die Existenz von Arten von Gegenständen durch den Existenzquantor ausgedrückt und dieser dann auf die Disjunktion zurückgeführt.
Im Gegensatz dazu ist die Existenz eines spezifischen Gegenstands nicht artikulierbar.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

> Gegenargumente gegen Wittgenstein



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 19.08.2017