Philosophie Lexikon der Argumente

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Pragmatismus, Philosophie: Der philosophische Pragmatismus beschäftigt sich vor allem mit den Auswirkungen unserer Handlungen in der Welt. Insbesondere wird in der Richtung des Pragmatismus, die von W. James vertreten wird, Wahrheit aufgefasst als etwas, das sich als nützlich erwiesen hat oder erweisen wird. Siehe auch Ideale Behauptbarkeit, Wahrheit, Peirce, Dewey, Rorty, Putnam.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 415
Pragmatismus, klassischer/Wahrheit/Rorty/Brandom: 1. performativ: Akt, etwas wahr zu nennen, nicht Inhalt - 2. Damit Einnehmen einer normativen Perspektive - 3. Billigung einer Behauptung als Handlungsanleitung - 4. Erfolg als Maßstab - 5. Das ist alles, was es über Wahrheit zu verstehen gibt - Pragmatismus: Wahrheit ist keine Eigenschaft.
I 418
Brandom pro: die Eigenschaften der Feststellung bestehen nicht schon vor der Äußerung - sondern man legt sich persönlich auf etwas fest.
I 421
Pragmatismus/Brandom: ist Phänomenalismus in Bezug auf Wahrheit.
I 432
BrandomVsPragmatismus: kann nicht zwischen freistehenden und (in Konditionale) eingebetteten Wahrheitsbehauptungen unterscheiden.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Brandom
> Gegenargumente zu Pragmatismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.06.2017